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⛅ Guten Morgen, liebe Finanzfluss-Community!
Die Deutsche Bahn bekommt bald Konkurrenz aus Italien – und bietet nun Last-Minute-Tickets für den Sommer an. Außerdem erklären wir, wie du Geld bekommst, wenn du deine Waschmaschine zum richtigen Zeitpunkt anstellst, und checken eine Zahl, die auf Reddit für Aufruhr sorgt.
Und zum Schluss hat Christian Röhl drei Ratschläge für unsere Community im Gepäck.
Viel Spaß beim Lesen und Sparen!
Viel Spaß beim Lesen und Sparen!
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DEUTSCHE BAHN
Last-Minute-Tickets und Sparhacks bei der Bahn |
Schon bald soll die Deutsche Bahn noch mehr Konkurrenz bekommen: Die Hochgeschwindigkeitszüge des italienischen Anbieters Italo sollen ab 2028 in Deutschland fahren. Milliardeninvestitionen sind geplant. Kurz nach Bekanntwerden der Pläne des italienischen Konkurrenten kündigte die Deutsche Bahn neue Last-Minute-Tickets an, die immer am Wochenende gebucht werden können. Wir haben uns das Angebot genauer angesehen.
🚉 Die neuen Last-Minute-Tickets
Last-Minute kennt man bei der Deutschen Bahn eher vom Sprint quer durch den Bahnhof zum Anschlusszug – jetzt wirbt die Bahn mit einem neuen Angebot: Ab Samstag, dem 9. Mai, führt sie Last-Minute-Tickets ein. Tickets für ICE und IC/EC sollen dabei ab 6,99€ erhältlich sein. Das Angebot gilt deutschlandweit und vorerst bis zum 13. September 2026.
Die wichtigsten Infos im Überblick:
📅 Jeden Samstag und Sonntag können Tickets für Züge der kommenden Woche gebucht werden.
👛 BahnCard-Besitzer erhalten zusätzlich 25% Rabatt.
🧑🧒 Kinder bis 14 Jahre fahren kostenlos mit (in Begleitung einer Person ab 15 Jahren).
💺 Die Tickets sind kontingentiert: Voraussetzung sind freie Sitzplätze im Zug.
🙂↔️ Umtausch oder Stornierung sind nicht möglich.
Die günstigen Preise soll es vor allem abseits der Hauptreisezeiten geben – also dann, wenn die Bahn ohnehin weniger ausgelastet ist.
👛 Sparhacks und Tipps für deine nächste Bahnfahrt
📆 Im Mai in der 1. Klasse sparen: Besitzer der BahnCards 25 und 50, 2. Klasse können vom 1. bis zum 31. Mai 2026 in der 1. Klasse fahren und dabei sparen. Besitzt du eine BahnCard 25 oder 50, beträgt die Ersparnis jeweils 25% oder 50% bei den Tickets der 1. Klasse. Beim Kauf eines Tickets musst du einfach als Ermäßigung „BahnCard 25 (oder 50), 1. Klasse” auswählen. Bei der Kontrolle zeigst du deine
BahnCard und das gekaufte 1. Klasse Ticket vor. Weitere Informationen findest du auf der Website der Deutschen Bahn.
🛃 Günstiger buchen über das Ausland: Reist du grenzüberschreitend, schau auch auf den Websites der ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen) und der ČD (Tschechische Bahnen) nach. Dort findest du oftmals günstigere Preise – die Ersparnis liegt im Durchschnitt bei 20-30€. Auf Seiten wie z.B. Trainline kannst du Ticketpreise in Europa vergleichen, es können allerdings auch Service- und Buchungsgebühren anfallen.
⏱️ Reise mit Zwischenhalt buchen: Möchtest du z.B. von Dresden nach Rostock, kostet dich die Reise etwa 90€. Fährst du aber von Dresden nach Berlin, steigst dort um und fährst bis nach Rostock, zahlst du etwa 70€. Die Seite BetterBahn prüft, wann es günstiger ist, für eine Reise getrennte Tickets zu kaufen.
🇩🇪 Mit dem Deutschlandticket im IC reisen: In einigen ICs kannst du auch mit dem Deutschlandticket (63€ pro Monat) fahren. Auf welchen Strecken Nahverkehrstickets in Intercity-Zügen anerkannt werden, siehst du auf dieser Seite der DB.
💺 Günstigere Sitzplatzreservierung: Eine Sitzplatzreservierung für DB-Züge kostet dich 6,90€ in der 1. und 5,50€ in der 2. Klasse. Du kannst nicht nur direkt bei der Deutschen Bahn, sondern auch über ausländische Anbieter wie z.B. ČD eine Sitzplatzreservierung buchen. Oftmals erhältst du die Sitzplatzreservierung dann für etwa 3€. Nicht immer ist das für eine inländische Verbindung
möglich.
🫰 Wer früh bucht, spart auch: Sparpreise werden bis zu 12 Monate im Voraus freigeschaltet. Wenn du zeitlich flexibel bist, fährst du günstiger: Fahrten am frühen Morgen und am späten Abend sind oft etwas günstiger als Fahrten zu Stoßzeiten. Zu beiden Aspekten gibt die Website Bahnpedia detaillierte Auskünfte.
🚂 Wann lohnt sich eine BahnCard für dich?Für eine BahnCard musst du pro Jahr einen festen Betrag zahlen, bekommst deine Bahntickets dann aber etwas günstiger. Die unterschiedlichen BahnCards lohnen sich für dich:
BahnCard 25 (2. Klasse): Wenn du pro Jahr mehr als 250€ für Zugtickets ausgibst.
BahnCard 50 (2. Klasse): Wenn du pro Jahr Tickets für etwa 450€ buchst.
BahnCard 100 (2. Klasse): Wenn du bei über 4.900€ an Ticketpreisen pro Jahr liegst.
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STROMPREIS
Negativer Strompreis: So bekommst du Geld fürs Strom verbrauchen |
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Stell dir vor, du machst die Waschmaschine an – und bekommst dafür Geld überwiesen. Klingt absurd, passiert aber immer wieder in Deutschland, wie am letzten Aprilwochenende. Was steckt dahinter, und wie kannst du davon profitieren?
🔋 Zu viel Strom, zu wenig Abnehmer
Negative Strompreise entstehen, wenn das Angebot an Strom die Nachfrage übersteigt. Dann dreht sich das Prinzip um: Produzenten zahlen dafür, dass ihr Strom abgenommen wird – statt Geld zu bekommen.
Das passiert vor allem dann, wenn Sonne und Wind auf Hochtouren laufen und der Verbrauch niedrig ist. Erneuerbare Energien decken inzwischen im Schnitt mehr als die Hälfte des deutschen Strombedarfs – aber: Speichern lässt sich der Strom kaum. Kommt dann noch dazu, dass konventionelle Kraftwerke wie Kohle- oder Biomasseanlagen wegen technischer Beschränkungen nicht einfach abgeschaltet werden können, landet der überschüssige Strom im Netz – und der Preis fällt ins Minus.
⬇️ 525 Stunden mit negativen Preisen – Rekord
2025 war in dieser Hinsicht ein Ausnahmejahr: Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung gab es mindestens 525 Stunden mit negativen Großhandelspreisen – so viele wie noch nie. Am letzten Sonntag im April 2026 notierte der Preis an der Strombörse EEX von morgens neun bis nachmittags 17 Uhr durchgehend im Minus, wie der Spiegel berichtet. Das Tief: minus 480€ pro Megawattstunde, also minus 48 Cent pro Kilowattstunde. Einige Anbieter überwiesen ihren Kunden an diesem Tag tatsächlich Geld.
😁 Wer kann davon profitieren?Aktuell profitieren nur Verbraucher, die:
🔃 einen dynamischen Stromtarif haben
⏲️ ein Smart Meter, also einen intelligenten Stromzähler installiert haben
Das Smart Meter ist nötig, weil dein Verbrauch dabei viertelstündlich erfasst und abgerechnet wird. Nur so kann dein Anbieter nachvollziehen, wie viel Strom du in den Stunden mit besonders günstigen oder negativen Preisen verbraucht hast. Wer einen klassischen Stromvertrag ohne dynamische Preisgestaltung hat, profitiert von solchen Marktphasen nicht.
So kannst du konkret handeln
Smart Meter beantragen: Frag bei deinem Netzbetreiber nach. Der Einbau ist inzwischen für viele Haushalte Pflicht und wird schrittweise ausgerollt.
Dynamischen Tarif vergleichen: Anbieter wie Verivox* bieten solche Tarife an. Vergleiche die Grundgebühren und prüf, ob dein Verbrauchsprofil passt.
Verbrauch flexibilisieren: Je mehr du steuerbare Geräte hast – oder sogar eine Batterie oder ein E‑Auto –, desto mehr kannst du von Preisschwankungen profitieren.
🤏 Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?Das hängt stark von deinem Verbrauchsverhalten ab. Ein dynamischer Tarif kann sich vor allem dann lohnen, wenn du deinen Stromverbrauch gezielt verschieben kannst. Dann kannst du im Alltag auf günstige Stunden achten. Viele Anbieter zeigen die Preise für den nächsten Tag vorab in ihrer App an. Typische Beispiele sind:
🚗 Elektroauto zu günstigen Stunden laden (also mittags oder nachmittags bei hoher Solarstromproduktion).
🧺 Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine tagsüber laufen lassen. Nutze dafür Timer oder smarte Steckdosen.
♨️ Prüfe, ob deine Wärmepumpe oder Wallbox zeitgesteuert betrieben werden können und nutze das.
🪫 Batteriespeicher gezielt laden.
👆 Je flexibler du Strom dann nutzt, wenn er besonders günstig ist, desto eher kannst du sparen.
Allerdings ist der Vorteil für Haushalte mit wenig steuerbarem Verbrauch oft kleiner. Hinzu kommt: Dynamische Tarife bringen nicht nur Chancen, sondern auch Preisschwankungen nach oben. Wenn Strom knapp ist, können die Preise zeitweise deutlich steigen. Wer seinen Verbrauch nicht anpassen kann, fährt mit einem festen Tarif oft besser.
💡 Aktuell sind Minuspreise für die meisten Haushalte noch kein direkter Sparhebel. Wenn du jedoch ein E-Auto, eine Wärmepumpe oder andere größere Stromverbraucher flexibel einsetzen kannst, solltest du dir das Thema genauer anschauen. Denn je stärker sich erneuerbare Energien im Strommix durchsetzen, desto häufiger wird Strom zu bestimmten Zeiten im Überfluss vorhanden sein – und genau dann können Verbraucher künftig profitieren.
⚡ Sparhacks für deine StromrechnungOft reichen kleine Änderungen in deinem Alltag, um die Stromrechnung zu senken. Hier findest du ein paar Tipps, die über das übliche „Licht ausschalten" hinausgehen:
🔌 Versteckte Stromfresser finden: Mit einem Strommessgerät* (gibt es ab etwa 10€) kannst du den Verbrauch einzelner Geräte messen. Viele Verbraucherzentralen und Stadtbibliotheken verleihen diese Geräte kostenlos.
Verbraucht ein Gerät zu viel Strom, kannst du es möglicherweise ersetzen. Ein neuer Kühlschrank verbraucht etwa nur die Hälfte des Stroms eines älteren Geräts.
🧊 Kühlschrank-Temperatur: Stelle die Temperatur deines Kühlschranks auf 7 °C und die des Gefrierfachs auf -18 °C. Jedes Grad kälter erhöht den Stromverbrauch um ca. 6%. Ein gut gefüllter Kühlschrank verbraucht außerdem weniger als ein leerer, da die Lebensmittel die Kälte speichern.
🧊 Gefrierschrank abtauen: Eine Eisschicht von 5 mm erhöht den Stromverbrauch um ca. 30%. Regelmäßiges Abtauen (1–2 Mal pro Jahr) deines Gefrierschranks hält den Verbrauch niedrig.
💧 Warmwasser ist teurer als du denkst: Ein Durchlauferhitzer ist einer der größten Stromfresser im Haushalt. Dusche kürzer, dreh die Temperatur am Gerät runter und nutze einen Sparduschkopf*. Ein 1–2
Personenhaushalt, der regelmäßig warm und relativ lange duscht – bei dem das Wasser mit Gas oder Strom erwärmt wird – kann damit etwa 100-200€ pro Jahr sparen.
🧺 Waschen bei 30°C: Etwa 90% des Stromverbrauchs einer Waschmaschine gehen für das Aufheizen des Wassers drauf. Moderne Waschmittel enthalten Enzyme gegen Flecken, behandeln Farben und Fasern schonender und sind oft konzentrierter und umweltverträglicher formuliert als ältere Produkte. Sie reinigen auch bei 30°C zuverlässig. Bei 30°C statt 60°C sparst du rund 50% Strom pro Waschgang. Wasche trotzdem etwa einmal im Monat bei 60°C,
um Keime und Biofilme in der Maschine zu vermeiden.
📺 Bildschirmhelligkeit reduzieren: Ob beim Laptop, Monitor oder bei großen Fernsehern – die Helligkeit ist einer der größten Stromverbraucher. Reduzierst du etwa die Helligkeit deines PC-Monitors um 30%, sparst du bei intensiver Nutzung ca. 1–4 kWh pro Monat, also 0,30€ bis 1,50€ monatlich, bei typischen Strompreisen.
🔄 Stromanbieterwechsel: Viele zahlen zu viel für ihre Stromrechnung, weil sie ihren Tarif nie wechseln. Vergleichsportale wie Check24* oder Verivox* zeigen in Minuten, ob du sparen kannst. Oft sind mehrere hundert Euro pro Jahr drin:
🧑 Single-Haushalt mit einem Verbrauch von 1.500–2.000 kWh/Jahr mögliche Ersparnis: ca. 50–200€ pro Jahr
👥 2-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 2.500–3.500 kWh/Jahr mögliche Ersparnis: ca. 100–300€ pro Jahr
👪 Familie mit einem Verbrauch von 4.000–5.000 kWh/Jahr mögliche Ersparnis: ca. 150–400€ pro Jahr
Anbieter wie Wechselpilot* vergleichen für dich alle Tarife am Markt und wechseln jährlich deine Verträge. Vergleichsplattformen zeigen dir verschiedene Tarife und du entscheidest selbst, welchen du auswählst. Wechselservices übernehmen den Anbieterwechsel ganz oder teilweise automatisch für dich.
🏠 Steckdosenleisten mit Schalter: Kleinvieh macht auch Mist. Fernseher, Konsole, Soundbar, Receiver – im Standby verbrauchen diese Geräte deutschlandweit Kosten in Milliardenhöhe. Eine schaltbare Steckdosenleiste*
trennt alle Geräte mit einem Klick vom Netz. Dabei kommt eine Ersparnis von rund 50€ bis 100€ pro Jahr zusammen.
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KIRCHENSTEUER
Was dich die Kirche wirklich kostet |
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Auf Reddit wird gerade intensiv diskutiert, wie viel Kirchensteuer man im Laufe seines Lebens wirklich zahlt. In einem Beitrag der kirchenkritischen Seite „Kirche kassiert“ wird behauptet, ein Durchschnittsverdiener zahle zu seinen Lebzeiten fast 100.000€ Kirchensteuer. Das klingt drastisch – stimmt so aber in aller Regel nicht.
👉 Dennoch kann man die eigentliche Erkenntnis der Debatte nicht von der Hand weisen: Die Kirchensteuer ist für viele Menschen ein unterschätzter Kostenblock. Wer Mitglied einer kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaft ist, zahlt in Deutschland jahrzehntelang automatisch mit. Monatlich wirkt das oft harmlos. Über ein ganzes Berufsleben summiert sich aber schnell ein mittlerer fünfstelliger Betrag. Und wer sich fragt, was aus diesem Geld in einem ETF-Sparplan hätte werden können, landet bei Summen, die deutlich höher liegen.
⛪ Weit verbreitet, oft missverstanden
Die Kirchensteuer ist in Deutschland keine freiwillige Spende, sondern eine gesetzlich verankerte Abgabe für Mitglieder einer kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaft. Dazu gehören vor allem die evangelische und die katholische Kirche, aber auch jüdische Gemeinden und einige weitere Gemeinschaften. Eingeführt wurde sie in ihrer heutigen Form 1919 nach der Trennung von Kirche und Staat. Das Ziel: die finanzielle Unabhängigkeit der Kirchen sichern.
Deutschland gehört im europäischen Vergleich zu den Ländern mit den höchsten Kirchenabgaben. Zusammen mit Österreich liegt die Bundesrepublik bei der Höhe der Einnahmen und der Belastung der Mitglieder weit vorne.
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💰 Nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) liegt das gesamte Kirchensteueraufkommen 2025 bei rund 12,7 Milliarden Euro. Davon entfallen etwa 6,7 Milliarden Euro auf die katholische und 6 Milliarden Euro auf die evangelische Kirche. Im Schnitt zahlt jedes Kirchenmitglied knapp 350€ Kirchensteuer pro Jahr.
👥 Gleichzeitig schrumpfen die Mitgliederzahlen weiter. Ende 2025 gehörten noch 36,6 Millionen Menschen in Deutschland einer der beiden großen Kirchen an – 1,2 Millionen weniger als 2024.
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🧮 Wie die Kirchensteuer berechnet wirdDer wohl häufigste Denkfehler in der Debatte: Viele glauben, die Kirchensteuer betrage 8% oder 9% des Bruttogehalts. Das ist falsch. Die Kirchensteuer wird als Zuschlag zur Lohn- bzw. Einkommensteuer erhoben. Das heißt:
Es geht also nicht um 9% deines Bruttolohns, sondern um 8% oder 9% der bereits berechneten Einkommensteuer. Das ist deutlich weniger – summiert sich über Jahrzehnte aber trotzdem erheblich.
👆 Außerdem wichtig: Die gezahlte Kirchensteuer kann in der Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Dadurch sinkt die tatsächliche Belastung noch einmal. Vereinfacht gesagt, reduziert sich die reale Last häufig auf ungefähr 1% des Bruttoeinkommens.
Die 100.000€-Behauptung für einen Durchschnittsverdiener ist deshalb in aller Regel zu hoch gegriffen. Für Gutverdiener oder bei sehr langen Erwerbsbiografien mit stark steigendem Einkommen kann man sich solchen Größenordnungen allerdings annähern.
💶 Wie viel Kirchensteuer zahlt ein Durchschnittsverdiener wirklich?
Es kommt darauf an. Einkommen, Familienstand, Kinder, Steuerklasse und Bundesland beeinflussen die genaue Höhe der Kirchensteuer. Dennoch kann man die Sache realistisch einordnen.
Für einen alleinstehenden Arbeitnehmer ohne Kinder mit einem Durchschnittseinkommen von ungefähr 45.000€ brutto im Jahr liegt die Kirchensteuer oft ungefähr in dieser Größenordnung:
in Bayern oder Baden-Württemberg: rund 570€ bis 630€ pro Jahr
in NRW, Hessen, Berlin, Niedersachsen und den anderen Bundesländern: rund 640€ bis 710€ pro Jahr
👉 Über 40 Berufsjahre hochgerechnet ergibt das:
🫰 Ein typischer Durchschnittsverdiener landet also über sein Arbeitsleben eher bei rund 23.000€ bis 28.000€ Kirchensteuer – nicht bei 100.000€.
Das ist allerdings eher konservativ gerechnet. Denn in der Realität steigen Gehälter im Laufe des Berufslebens. Wer mit 25 noch wenig verdient, zahlt mit 45 oder 50 oft deutlich mehr Kirchensteuer als zu Beginn. Die tatsächliche Lebenszeitsumme kann also höher liegen.
👛 Was bedeutet das bei verschiedenen Einkommen?
Damit die Größenordnung greifbarer wird, hilft ein Blick auf konkrete Beispiele. Die folgenden Werte sind Näherungswerte für ledige Arbeitnehmer ohne Kinder in Steuerklasse I.
➡️ 40.000€ brutto im Jahr
Bei einem Einkommen in dieser Größenordnung ist die Kirchensteuer noch verhältnismäßig gering.
Über 40 Jahre ergibt das:
rund 19.600€ bis 21.600€
bzw. 22.000€ bis 24.400€
➡️ 60.000€ brutto im Jahr
Mit höherem Einkommen steigt die Kirchensteuer deutlich.
Über 40 Jahre:
36.800€ bis 40.800€
bzw. 41.400€ bis 46.000€
➡️ 80.000€ brutto im Jahr
Im Bereich von Gutverdienern wird die Kirchensteuer endgültig zu einem spürbaren Ausgabeposten.
Über 40 Jahre:
57.600€ bis 63.400€
bzw. 64.800€ bis 71.200€
👉 Spätestens hier sieht man: Für Gutverdiener können langfristig durchaus sehr hohe Summen zusammenkommen.
🏫 Wofür wird die Kirchensteuer verwendet?
Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist die Kirchensteuer die wichtigste Einnahmequelle. Finanziert werden damit unter anderem:
Seelsorge
Jugendarbeit
Bildung
Diakonie
der Betrieb von Kirchen
soziale Einrichtungen
Bei der katholischen Kirche ist die Verwendung ähnlich, wie aus dem Finanzbericht des Bistums Limburg hervorgeht:
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Kritiker sehen die Mittelverwendung skeptischer. Laut kirchenkritischen Auswertungen fließen nur etwa 5% bis 8% der Kirchensteuereinnahmen in klassische gute Zwecke. Ein Großteil gehe in Gehälter und Pensionen für Priester und Angestellte sowie in den Erhalt von Gebäuden.
📈 Was könnte aus dem Geld im ETF werden?Jetzt wird es besonders spannend: Nehmen wir an, die ersparte Kirchensteuer wird nicht einfach verkonsumiert, sondern konsequent in einen breit gestreuten ETF-Sparplan investiert. Bei einer langfristigen Renditeannahme von 6% pro Jahr ergeben sich folgende Größenordnungen über 40 Jahre:
➡️ Bei 40.000€ brutto
Monatliche Kirchensteuer: ungefähr 41€ bis 51€
Mögliches ETF-Endvermögen:
41€ pro Monat → ca. 78.000€
45€ pro Monat → ca. 85.000€
51€ pro Monat → ca. 97.000€
➡️ Bei 60.000€ brutto
Monatliche Kirchensteuer: ungefähr 77€ bis 96€
Mögliches ETF-Endvermögen:
77€ pro Monat → ca. 146.000€
85€ pro Monat → ca. 161.000€
96€ pro Monat → ca. 182.000€
➡️ Bei 80.000€ brutto
Monatliche Kirchensteuer: ungefähr 120€ bis 148€
Mögliches ETF-Endvermögen:
120€ pro Monat → ca. 228.000€
135€ pro Monat → ca. 256.000€
148€ pro Monat → ca. 281.000€
Natürlich sind das Modellrechnungen. Märkte schwanken, Renditen sind nicht garantiert. Aber die Größenordnung zeigt den entscheidenden Punkt: Selbst vermeintlich kleine monatliche Beträge können über Jahrzehnte durch Zinseszins zu einem erheblichen Vermögen anwachsen.
🪹 So funktioniert der Kirchenaustritt in Deutschland
Der Kirchenaustritt ist in Deutschland ein Recht, das du jederzeit und ohne Angabe von Gründen wahrnehmen kannst.
Wichtig: Der Antrag wird nicht bei der Kirche selbst gestellt. Je nach Bundesland ist das zuständige Standesamt, Einwohnermeldeamt oder Amtsgericht zuständig. Nur in Bremen ist der Austritt auch direkt bei der Kirche möglich.
Der Ablauf ist meist unkompliziert:
🏛️ Zuständige Stelle ermitteln: Meist auf der Website deiner Stadt, Gemeinde oder deines Bundeslands. Auf Kirchenaustritt.de findest du einen Überblick und direkte Links zu den zuständigen Behörden je nach
Bundesland.
📆 Termin vereinbaren: In vielen Städten geht das online.
👋 Persönlich erscheinen: In der Regel mit Personalausweis oder Reisepass.
🖋️ Austritt erklären: Die Erklärung wird vor Ort aufgenommen.
🗂️ Bescheinigung aufbewahren: Sie ist der wichtigste Nachweis für den Austritt.
💶 Was kostet der Kirchenaustritt?
Die Kosten variieren je nach Bundesland und liegen meist zwischen 25€ und 35€. In einigen Regionen können bis zu 60€ anfallen. In Berlin, Brandenburg und Bremen ist der Austritt kostenlos.
Für einen Durchschnittsverdiener amortisiert sich diese einmalige Gebühr meist schon nach wenigen Wochen oder Monaten durch die gesparte Kirchensteuer.
❌ Welche Folgen ein Austritt sonst noch haben kann
Der Kirchenaustritt hat nicht nur finanzielle Konsequenzen. Wer austritt, verliert je nach Kirche bestimmte kirchliche Rechte. Dazu können gehören:
kirchliche Trauung
Taufe
Patenamt
kirchliches Begräbnis
Auch arbeitsrechtlich kann die Kirchenmitgliedschaft eine Rolle spielen. Wer bei einem kirchlichen Träger arbeitet – etwa bei Caritas oder Diakonie – sollte sich vor einem Austritt unbedingt informieren, ob das Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis haben kann. Vor allem bei Stellen mit einem Verkündigungsauftrag, bei seelsorgerischen Tätigkeiten oder repräsentativen Leitungsfunktionen oder in der religiösen Erziehung besteht die Voraussetzung, Mitglied in der Kirche zu sein.
👛 Keine 100.000€ für jeden – aber trotzdem ein Vermögensthema
Die Behauptung aus der Reddit-Debatte, ein Durchschnittsverdiener zahle fast 100.000€ Kirchensteuer im Leben, ist in dieser Pauschalität nicht richtig. Für einen typischen Durchschnittsverdiener sind eher rund 23.000€ bis 28.000€ realistisch. Bei höheren Einkommen kann die Summe aber deutlich größer werden.
Die Kirchensteuer ist kein kleiner Nebensatz auf der Gehaltsabrechnung, sondern eine langfristige finanzielle Entscheidung. Wer sie jahrzehntelang zahlt, gibt oft einen mittleren fünfstelligen Betrag aus. Wer dieses Geld stattdessen investiert, kann daraus im Laufe der Zeit ein fünf- oder sogar sechsstelliges Vermögen machen.
Ob ein Kirchenaustritt für dich richtig ist, hängt nicht nur von Zahlen ab, sondern auch von Werten, Überzeugungen und persönlichen Lebensumständen. Aber genau weil es um so viel Geld geht, sollte die Entscheidung bewusst getroffen werden.
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UMFRAGE DER WOCHE
Zahlst du Kirchensteuer? |
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Wir möchten wissen, wie es in der Community aussieht: Zahlst du Kirchensteuer und wenn ja, wie viel?
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt! 🙏
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Hinweis: Die Umfrage erfolgt anonym via Google Forms. Details zur Datenverarbeitung findest du in unserer Datenschutzerklärung. |
| Zur Umfrage
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VERTRAUEN, CONVICTION, HUMANKAPITAL
3 Ratschläge von Christian Röhl |
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💬 Christian Röhl ist Chief Economist bei Scalable Capital, Host des Podcasts Asset Class und eine der bekanntesten Stimmen rund um das Thema Investieren im deutschsprachigen Raum. In unserem Interview haben wir ihn nach drei konkreten Ratschlägen für die Finanzfluss-Community gefragt. Hier seine Tipps:
1️⃣ „Punkt eins: Lasst euch nicht verunsichern durch das, was in den Medien ist. Wenn wir alles, was aus dem Weißen Haus kommt, zum Anlass nehmen, immer unsere komplette Depotstrategie zu überdenken und neu zu justieren, werden wir nach vier Jahren Trump nicht reich sein, sondern irre.“
2️⃣ „Zweiter Punkt: Verliert nie das Vertrauen in die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen. Das ist keine Garantie, dass jedes Unternehmen es immer schafft, sich an neue Rahmenbedingungen zu gewöhnen und dort profitabel zu arbeiten, aber der Aktienmarkt als Summe aller börsennotierten Unternehmen bietet die Partizipation an dieser Anpassungsfähigkeit. Letztlich ist das die Essenz von uns Menschen: Evolution. Anpassungsfähigkeit haben wir in unseren Genen. Und Unternehmen und Gesellschaften sind Ansammlungen von Menschen. Insofern sollte man da auch das Vertrauen in die Evolutions-DNA haben und sich nicht von geopolitischen Schlagzeilen
entsprechend ablenken lassen.“
3️⃣ „Und ein dritter Punkt für all diejenigen, die in Einzelaktien investieren – was großartig ist – egal, ob man das mit einem breiten Portfolio oder als Core-Satellite-Ansatz macht: Fragt euch, woher eigentlich die Conviction, die Überzeugung zu diesem Unternehmen kommt. Warum kauft man diese Aktie? Weil sie gefallen ist? Das ist keine ausreichende Conviction und kein Investmentcase. Es gibt zu viele Unternehmen, bei denen ein solcher Drawdown eben nicht ein Atemholen im Rahmen eines langen Aufwärtstrends war, sondern eine Etappe auf dem Weg zum Schrottplatz oder zum Friedhof. Man sollte sich permanent challengen: Überall dort, wo ich diese
Conviction nicht faktenbasiert aufbaue, nehme ich entweder einen weltweiten Index oder vielleicht noch einen Sektorindex, aber ich setze nicht speziell auf ein Unternehmen.“
Zum Abschluss hat Herr Röhl noch einen wichtigen Hinweis für die Community:
💡 „Gerade als junger Mensch sollte man schauen, wo man den höchsten Hebel auf seine persönliche und finanzielle Entwicklung hat. Bei den allermeisten ist der höchste Hebel eben nicht die Rendite, die man auf die Vermögensanlage erzielt, sondern die Rendite, die man aus dem Humankapital zieht: Also die Steigerung des Erwerbseinkommens, weil man sich entsprechend qualifiziert hat. Hierauf sollte man sich fokussieren und seine Freizeit für Weiterbildung, für Entspannung, für mentale Gesundheit, für körperliches Training, für Ausgleichszeit mit der Familie nutzen, oder auch für einen Side-Hustle. Das ist besser, als zu sagen: Ja,
der Aktienmarkt bietet mir im Durchschnitt 8%, aber ich investiere jetzt so intensiv rein, dass ich vielleicht auf 10% p.a. komme. Selbst wenn das gelingt – der Hebel ist hier schlichtweg zu klein.“
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KENNZAHLEN
Performance-Dashboard(Stand: 07.05.2026, 17:00 Uhr)
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Alle Werte in Euro. Die Daten für das Dashboard haben wir aus diesem Musterportfolio im Copilot. Gewählt wurde für jeden Index der ETF mit dem größten Fondsvolumen. 👮🏻
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NEWS DER WOCHE
Private Finanzen
💰 Sattes Renten-Plus kommt: Gute Nachrichten für 21 Millionen Rentner: Zum 1. Juli steigen die Renten um 4,24%. Dank der guten Lohnentwicklung liegt das Plus deutlich über der erwarteten Inflation – ein echter Kaufkraftgewinn, der dir spürbar mehr finanziellen Spielraum verschafft. (Deutsche Rentenversicherung)
🥩 Steak-Debatte im Supermarkt: Das neue EU-Handelsabkommen mit Südamerika (Mercosur) ist in Kraft und soll die Zölle auf Produkte wie Rindfleisch senken. Während die Politik einen Preiskampf kleinredet, warnen Kritiker: Billiges Steakfleisch aus Argentinien könnte die Kühltheken fluten und die Preise für heimische Bauern ruinieren. Achte bei künftigen Einkäufen an der Fleischtheke bewusst auf die Herkunftsbezeichnung. Mit deinem Kauf entscheidest du, ob du Importware oder die heimische Landwirtschaft unterstützen willst. (Merkur)
🌍 ETF-Preiskampf um die Welt: Die großen Vermögensverwalter DWS und BlackRock starten neue ETFs auf den beliebten FTSE All-World-Index. Damit bekommen die FTSE‑All-World-ETFs von Vanguard und Invesco spürbar Konkurrenz. (ETF Stream)
Wirtschaft & Märkte
In unserem Video-Podcast „Im Loop“ informieren wir dich über relevante Wirtschaftsnews aus dem In- und Ausland. Die wichtigsten Themen des Tages – kompakt und verständlich – plus ein Gast im Interview zu einem ausgewählten Thema. Von Montag bis Freitag um 16 Uhr, überall da, wo es Podcasts gibt. In dieser Woche sind folgende News besonders spannend:
🇺🇸 US-Präsident Donald Trump hat mit seiner neuesten Zoll-Drohung gegen die EU für viel Aufregung gesorgt – besonders bei der deutschen Autoindustrie. Experten warnen jetzt sogar vor einer möglichen Rezession. Darüber sprechen wir mit dem Außenhandelsexperten Julian Hinz vom Kiel-Institut. Außerdem geht es um den Ex-Ferrari-Chef, der bald Hochgeschwindigkeitszüge auf deutschen Strecken fahren lassen will, und um ein System, das E-Autos während der Fahrt laden kann.
🤝 Vor einem Jahr wurde der Koalitionsvertrag unterzeichnet – das zentrale Versprechen war Wirtschaftswachstum. Wir ziehen Bilanz mit Torsten Schmidt vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Außerdem geht es um Recycling, das Deutschland unabhängiger bei seltenen Erden machen soll und darum, wie die EU chinesische Wechselrichter künftig verhindern will.
💾 Immer mehr Unternehmen profitieren vom Chip-Hype. Samsung knackt eine historische Marke und das deutsche Unternehmen Infineon ist auch richtig gut dabei. Was das für die Chipbranche heißt, besprechen wir mit Frank Bösenberg vom Hightech-Netzwerk Silicon Saxony. Außerdem geht es um Armeniens Schlüsselrolle in einer Handelsroute und VWs Partnerschaft mit der US-Autofirma Rivian.
🪖 500 Milliarden Euro sollen reichen, um Europas Verteidigung unabhängiger von den USA zu machen – aber liegt’s wirklich nur am Geld? Das fragen wir Thomas Wiegold. Er ist Militär- und Sicherheitsexperte und macht unter anderem den Podcast „Sicherheitshalber“. Außerdem geht es um die ersten kommerziellen Robotaxis Europas und darum, dass jede fünfte Person zwischen 20 und 34 in Deutschland keinen Berufsabschluss hat.
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WIR HABEN NACHGEFRAGT
Wie viel zahlst du monatlich insgesamt für digitale Abos und Verträge? |
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Die Mehrheit von euch (fast 65%) gibt monatlich zwischen 30€ und 100€ für Streaming, Mobilfunk und Co. aus. Ihr seid dabei echte Kontrollprofis: Über 71% haben den exakten Überblick auf den Cent genau, und fast drei Viertel haben ihre Abos erst in den letzten sechs Monaten einem Check unterzogen. Bei den Diensten liegen Netflix (48%) und der Musikstreaming-Dienst Spotify (47%) ganz vorne.
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EMPFEHLUNGEN
📈 Depot - Scalable Capital*, Smartbroker+*, Traders Place (60€ ETF-Bonus)*
🏦 Girokonto - C24 (75€ Bonus)* (inkl. 0,5% Zinsen), Consorsbank*, BBVA*
💳 Kreditkarte - Easybank (60€ Bonus)*, Consorsbank*, Trade Republic*
🏛️ Kryptobörse - Bitvavo (20€ Bonus)*, Kraken Pro (30€ Bonus)*, Bison (20€ BTC Bonus)*,
🐖 Tagesgeld - Trading 212*: 3%, Scalable Capital*: 2,5%, Cosmos Direkt*: 2,2%
🔢 Steuersoftware - CHECK24 Steuer* (kostenlos), WISO Steuer*, Smartsteuer* (10% Neukundenrabatt mit Code FINANZFLUSS10)
🏥 Krankenkasse - zu unserem GKV-Vergleich
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Jetzt wünschen wir dir aber erst einmal einen guten Wochenausklang und freuen uns nächste Woche wieder auf dich!
Bis dahin, dein Finanzfluss Team
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Franziska von Haaren Chefredakteurin Verbraucherthemen
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Max Thomaser Redakteur
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Suska Gutzeit Newsletter-Redakteurin
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